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Eis
Meer Sommer
Eis
gibt es nur noch im Supermarkt (Schokoladeneis statt Packeis), Meer ist
reichlich vorhanden, sommerlich ist es fast jeden Tag. Alles zusammen
ist der unvergleichliche Sommer am Eismeer. Manchen Tag zieht jedoch der
Seenebel über das Land und taucht alles wieder in eine winterlich
anmutende Stimmung, - EisMeerSommer.
.Sperbereule
und Unglückshäher
Wir
sehen im nordischen Wald noch eine Sperbereule. Hier ist sie etwas verschlafen,
aber in der Umgebung gibt es noch die Jungvögel, die nun von den
Eltern vertrieben werden und selber zurechtkommen müssen. Unglückshäher
gibt es überall in den nordischen Wäldern, aber man muss sich
für sie reichlich Zeit nehmen.
Varanger
im Juli
Anfang
Juli schlüpfen hier auf Varanger die Küken der Goldregenpfeifer,
der Sandregenpfeifer, der Eiderenten und viele andere. Das Gebiet gleicht
einer riesigen Kinderstube, wobei die Altvögel ständig zu tun
haben, um die Kleinen zu betreuen, zu verteidigen gegen Raubmöwen
und zu wärmen.
Seeadler
Es
stellte sich dies Jahr als sinnlos heraus, die Seeadler durch Futter anzulocken.
Den Adlern gelingt es hier leicht, nur innerhalb einer Minute einen Fisch
für ihre persönliche Mahlzeit zu fangen. Wir verbringen doch
noch mehrere Nachmittage im Tarnzelt und können immerhin einige Überflüge
aufnehmen.
Uhu
Ein
Wildhüter, den wir bei den Braunbären kennengelernt haben, kennt
einen Fotografen in einem kleinen Städtchen, 50 km entfernt. Und
dieser hat das Nest eines Uhus gefunden, fernab im Wald. Wir können
es besuchen. Die Küken sind schon recht kräftig und sie werden
durchaus ein paar Tage von den Eltern allein im Nest gelassen. So können
wir uns gefahrlos dem Nest nähern und die im strömenden Regen
völlig durchnässten Küken aufnehmen. Wir stellen fest,
dass unsere Kameras wasserdicht sind.
Bartkauz
Der
Wildhüter zeigt uns auch das Nest eines Bartkauzes. Eine allein erziehende
Mutter von zwei Küken. Vom Auto aus können wir sehr gut beobachten
und haben das Nest in bequemer Entfernung. Mit dem Tele werden die Vögel
nicht gestört.
Braunbär
Vor
zwei Jahren hatten wir schon ein paar unvergessliche Tage bei den Braunbären
an der Grenze zwischen Finnland und Russland. Wir entscheiden uns, den
Besuch zu wiederholen. In vier Nächten haben wir zahlreiche Beobachtungen
in unterschiedlichen Lokationen.
Spornammer
Direkt
bei unserem Übernachtungsplatz in der Adlerbucht haben wir eine Futterstelle
für Kleinvögel eingerichtet. Nach fast zwei Wochen sind sie
recht zutraulich und im Tarnzelt oder auch einfach nur am Boden sitzend
können wir vor allem die farbenprächtige Spornammer beobachten.
Sperbereule
Nette
Fotofreunde haben uns den Tipp gegeben: am Rande des Varangerfjords finden
wir im Wald das Nest der Sperbereule -ein Paar mit vier Küken. Mit
dem großen Teleobjektiv genügt uns die Entfernung von 30 m,
und wir stellen fest, dass die Eulenfamilie sich nicht gestört fühlt,
zumal wir am Rande eines Parkplatzes im Wald stehen. Die Eulen sind nicht
nur an die Störungen gewohnt, sie haben ja auch hier ihr Nest gebaut.
Wir beobachten sie mehrere Tage. Normalerweise bringt das Männchen
das Futter: Wühlmäuse und Lemminge. Die Übergabe findet
im Wald statt. Aber hier kommt das Männchen auch mehrmals an das
Nest und bringt das Futter direkt an. Nach der Übergabe sieht es
zu, wie das Weibchen füttert. Soweit uns bekannt, ist dies Verhalten
unüblich.
Varanger
im Mai
Das
Wetter hat hier viel Abwechslung zu bieten, Schneesturm, wolkenlose Tage,
Dauerregen, Sonnenuntergänge. Schon jetzt, Ende Mai, haben wir Mittsommernacht:
die Sonne versteckt sich gegen Mitternacht nur kurz hinter den Bergen,
dunkel wird es nicht. Viele Beobachtungen von vertrauten aber auch von
eher scheuen Vögeln können wir bildlich festhalten.
Kampfläufer
Dies
Jahr kommen sie etwas später, wegen des Wetters. Wir haben zunächst
einige Tage graues Licht ohne Sonne. Da kämpft man mit den Zeiten,
aber nicht mit den starken Kontrasten und die Farben werden natürlich
wiedergegeben. Einige Kampfläufermännchen vom vorigen Jahr erkennen
wir an dem Federkleid wieder, andere sind neu. Vielleicht sind es aber
nur die Farbmuster, die wir erkennen und nicht die Individuen. Wie im
vergangenen Jahr ein prachtvolles Erlebnis.
Seeadler
Wir
haben wieder unsere Adlerbucht auf der Varanger-Halbinsel erreicht. Bei
günstiger Windrichtung beobachten wir, wie die Seeadler im Gegenwind
fast auf der Stelle segeln und wie die Sturmmöwen sie dabei hassen.
Sie landen auf dem Rücken und picken die Seeadler in den Hals.
Zwerggans
In
Europa ist sie fast ausgestorben. Nur in Skandinavien gibt es noch ein
paar Restbestände, und in Sibirien. Wir folgen dem Rat eines Freundes
und finden eine Gruppe auf einem See in einem Stadtpark in Hudiksvall,
Mittelschweden.
Sterntaucher
Das
Knuthöjdsmossen bei Hällefors ist eine weitere wichtige Adresse
für uns, hier treffen wir zur genau richtigen Zeit ein, das Eis der
Moorseen ist gerade abgetaut. Die Sterntaucher zeigen ihre Verhaltensweisen,
heftige Kämpfe zur Revierabgrenzung, Balz, Kopula. Nach schon einer
Woche sind diese Themen "ausdiskutiert" und nach ein paar weiteren
Tagen beginnt die Brut. Dann liegt für etwa drei Wochen tiefe Ruhe
über dem Moor.
Schlangen
Wir
haben wieder die netten Ringelnattern und Kreuzottern in Kvismaren besucht.
Dies Jahr sahen wir auch eine Blindschleiche und ein Mauswiesel.
Auerhahn
Besonders
nette Fotofreunde haben uns mitgenommen und uns ihren Auerhahn vorgestellt,
den sie schon ein paar Jahre kennnen und regelmäßig besucht
haben. Ein besonders kapitaler Bursche, im stärksten Mannesalter.
Er lebt an einem Ort, der nicht genannt werden möchte.
Ohrentaucher
An
einigen Seen in den Wäldern des Nordens kann man den Ohrentaucher
finden. Er ist klein wie ein Zwergtaucher, hat aber ein unverwechselbares
Federkleid mit dem rotbraunen Hals und den goldenen Federbüscheln,
wo Menschen die Ohren vermuten.
Frühblühende
Pflanzen
In
den Wäldern finden sich im April die frühblühenden Pflanzen.
Nach dem langen Winter sind sie freudig erwartete Frühlingsboten.
Hornborgasee
Erste
Station unserer diesjährigen Skandinavien-Reise ist der Hornborgasee.
Die Kraniche besuchen wir immer wieder gerne. Und wir wollen einige weitere
Situationen aus dem Verhalten der Kraniche fotografieren. Interessant
ist auch wieder das Vogelleben am Naturum. Reviere werden abgesteckt,
Familien gegründet.
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